Urlaub 2013

Auch dieses Jahr hat es uns wieder nach Sant Pere Pescador verschlagen. Genauer gesagt wieder auf Camping Aquarius.
Nur dieses Jahr nicht mehr alleine mit Hund, sondern zusammen mit meinem Schatz Barbara und Ihrem Hund Gismo. Da Barbara zu diesem Zeitpunkt noch nie Camping gemacht hatte und ich bisher immer in einem kleinen Zelt bei meinen Eltern auf dem Platz geschlafen habe, haben wir uns zum Testen ein eigenes Zelt gekauft. Bei Aldi hatten sie zufällig ein Tunnelzelt im Angebot, welches wir uns dann auch gekauft haben. Um unsere ganzen Sachen zu verstauen haben wir einen kleinen Anhänger, der schon seit 30 Jahren unbenutzt bei meinem Vater in der Garage stand, mitgenommen.
Vollgepackt haben wir uns am 09.09.2013 gegen 06:00 Uhr Morgens auf den Weg Richtung Spanien gemacht. Da Barbara noch nie in Frankfreich war, dachte ich mir, dass wir die Nebenstrecke fahren um mehr von der Landschaft zu sehen und auch noch die Maut Gebührn sparen können. Ein dummer Fehler, wie sich später herausstellen sollte. Im strömenden Regen ging es also los. Erstmal Richtung Köln/Bonn/Aachen Richtung Eifel. In der Eifel haben wir dann unsere erste Pause gemacht und dabei Festgestellt, dass sich die Abdeckung vom Anhänger geöffnet hatte und fast unsere ganzen Sachen, nebst Bettwäsche Klitschnass geworden sind.
Toll. In Vichy am Camping de la Croix St Martin angekommen, wo wir unsere einzige Übernachtung geplant hatten, war es dann endlich einmal trocken. Es hatte während des ganzen Tages eingentlich nur geregnet. Also schnell das Zelt aufgebaut. Nachdem das Zelt grade stand, hat es wie aus Eimern angefangen zu schütten. Erstmal eine Kleinigkeit gegessen. Anschließend die Luftmatratze aufgeblasen, welche Gott sei Dank nur teilweise nass war und den Gasheizer angemacht. Leider blieb uns zum Zudecken nur ein Doppelschlafsack der leider nicht allzu Warm war. Wir waren aufgedreht und Gleichzeit Hundemüde, so dass der Tag recht schnell geendet ist. Leider war die Nacht nicht wirklich erholsam, da es Bitterkalt wurde. Ich für meinen Teil habe vielleicht 2 Stunden geschlafen. Am frühern Morgen hieß es dann Sachen verstauen, natürlich komplett nass wie sie waren. Es war uns aber auch egal. In Spanien können wir die Sachen schon trocknen. Über den Campingplatz können wir daher nichts sagen. Für die Durchreise war er OK. Es ging also weiter. Da wir nach wie vor Nebenstrecke gefahren sind ging es Hoch in die Pyrenäen. ich glaube teilweise bis auf 1200m hoch. Leider hat sich dort gezeigt, dass wir einen ziemlich schlechte Nacht hatten, da ich kurz vor der Glasbrücke von Milau eine heftige Panikattacke bekam und wir so auf dem Rastplatz vor der Brücke gezwungener Maßen pausieren mussten. Das ganze hat uns 2,5 Stunden Zeit gekostet, bis ich mich wieder beruhigt hatte. Das ständige Auf- und Ab in den Bergen, der kurze Schlaf und die weite Reise haben das wohl ausgelöst. Es ist eigentlich wie jedes Jahr eine kleine Abenteuer-Reise. Man weiss nie genau was passiert. Nichts desto trotz sind wir Abends gegen 20:00 Uhr dann sicher in Sant Pere Pescador angekommen.

Bilder folgen